Urlaub mit dem Hund gut planen

Wir Deutschen lieben es, mit unserem Hund zu verreisen. Innerhalb des eigenen Landes ist das auch ziemlich einfach. Viele Vermieter und Hotels zeigen sich Hundefreundlich und gegen einen kleinen Aufpreis darf der Vierbeiner gerne mitkommen. Dazu gibt es sogar eine große Vielfalt an Möglichkeiten vor Ort, sogar Betreuungsangebote sind teilweise zu finden. Deutschland ist damit eines der hundefreundlichsten Länder weltweit. Kein Wunder also, das wir immer häufiger mit unseren vierbeinigen Lieblingen verreisen.

Schwieriger wird es jedoch, wenn die Reise über die Grenze hinausgeht. Neben einem Impfpass, einer Tollwutimpfung muss das Tier auch über einen Chip verfügen. Je nach Land sind gewisse Hunderassen nicht erlaubt. Innerhalb der EU bestehen einheitliche Regelungen, die allerdings wieder durch diverse Sonderregelungen der jeweiligen EU-Länder ergänzt wurden. Wer seinen Hund also über die Grenze mitnehmen möchte, muss sich zunächst mit den internationalen Regeln eingehend befassen.

Die Unterkunft beim Urlaub mit dem Hund

Zunächst geht es darum, eine entsprechende Unterkunft zu finden, in der auch Hunde erlaubt sind. Ferienhäuser  und – Wohnungen bieten das immer häufiger. Die Aufpreise sind gering und die Vermieter zeigen sich hundefreundlich. Dennoch sollte immer darauf geachtet werden, dass vor der Buchung die Mitnahme des Hundes deutlich angesprochen wird, um spätere Missverständnisse vorzubeugen. Sinnvoll sind vor allem Ferienunterkünfte, die ein umzäuntes Grundstück anbieten, damit der Hund vollkommen frei herumlaufen kann.

Die Zeit spielt eine wichtige Rolle. Wer mit dem Hund in den Urlaub will, speziell über die Grenzen, muss zeitlich genau planen. Neben der Tollwutimpfung sind meistens weitere Impfungen notwendig, die frühzeitig, aber auch nicht zu früh, erfolgen sollten. In der Regel muss der Urlaub darauf zeitlich abgepasst werden.

Eingehend informieren

Das Auswärtige Amt bietet auf seinen Seiten detaillierte Reiseinformationen zu allen Ländern an. Darin ist auch enthalten, unter welchen Bedingungen Tiere mit dürfen und was Halter unbedingt vor Ort beachten sollten. Dazu gehört auch ein möglicher Leinenzwang, der je nach Land unterschiedlich sein kann.

Es sollte also bereits frühzeitig eine Checkliste erstellt werden, damit der Urlaub mit dem Hund nicht getrübt wird. Dennoch gibt es auch erfreuliches. Innerhalb der EU gibt es immer mehr Angebote für Reisende mit Tieren. Das umfasst auch die Outdoor-Aktivitäten mit Hunden. Sobald es jedoch über die EU-Grenzen geht, wird es schwieriger. In diesen Fällen ist es oftmals besser, den Hund zu Hause zu lassen.

Wenn der Hund nicht mit kann

In solchen Fällen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Am besten ist natürlich eine vertraute Person, die den Hund bereits kennt und sich über die Urlaubszeit um das Tier kümmern kann. Auf der anderen Seite gibt es auch Hundesitter, die das gegen Entgelt übernehmen. Die Gefahr bleibt jedoch, dass die Tiere am Ende zu kurz kommen. Als letzte Alternative bleibt noch eine Tierpension. Auch hier gibt es gute und schlechte Anbieter. Am Ende ist eine solche Unterkunft jedoch meistens besser, als den Vierbeinern eine lange Flugreise zumuten zu müssen.

Einfacher ist da schon der Urlaub innerhalb von Deutschland. Selbst mit der Bahn lassen sich große Hunde ohne Einschränkung mitnehmen (bitte immer auf das richtige Ticket achten!) und die meisten Vermieter sind ohnehin Tierfreundlich.