Quito

Bauwerke in Quito Hauptstadt Ecuadors

Ganze 24 Stunden war ich von München aus unterwegs, mit Zwischenlandung in Atlanta (USA) bis ich endlich um Mitternacht in Quito gelandet bin. Zum Glück hatte ich bereits das Hostel für die erste Nacht vorreserviert und musst mich nur noch vom Taxi hinfahren lassen. Das Hostel lag sehr weit außerhalb der Altstadt und war ziemlich runtergekommen, aber wenigstens hatte ich für die erste Nacht ein Dach über dem Kopf.

Am nächsten Morgen bin ich ausgeschlafen auf eine erste Entdeckungstour durch Quito gegangen. Die Hauptstadt Ecuadors hat über 1,4 Millionen Einwohner und ist somit nach Guyaquil die zweitgrößte Stadt Ecuadors. Quito streckt sich sehr weit, so ist es gut, dass es in der Stadt nur so von Taxen wimmelt und die meisten Fahrten nur 2-3 Dollar kosten. Die historische Altstadt Quitos gehört zum Weltkulturerbe – und das mit Recht. Ich war richtig überwältigt, was aber auch am Jetlag gelegen haben kann.

Zunächst bin ich einfach durch die lebhaften engen Gassen gewandert, um einen ersten Eindruck zu bekommen. An jeder Ecke werden köstliche einheimische Spezialitäten angeboten, sodass ich mich quasi von Stand zu Stand kosten musste. Himmlisch!

Quito Kirche in EcuadorQuitos Altstadt ist voller versteckter Schönheiten, historischer Plätze und enger Gässchen voller Geschichte. Am meisten hat mich jedoch die Basilika von Quito beeindruckt. Die riesige freistehende Kirche ist von innen schön, aber das wahre Highlight ist eine Turm-Besteigung. Unzählige Leitern führen in luftige Höhe, in Deutschland wäre der vorhandene Sicherheitsstandard undenkbar. Aber nicht nur die finale Aussicht auf Quito und die umliegenden Berge entschädigen für den mühsamen Aufstieg. Auch die absolute Nähe zur Kirche, man krabbelt auf dem Dachboden der Basilika rum, zwängt sich an alt

 

en Säulen vorbei zu kleinen Plattformen (natürlich völlig ungesichert). Einfach ein richtiges Abenteuer mir fantastischer Aussicht.

Glasmalerei in der Basilika von Quito

 

Mariscal Sucre – Das Party und Ausgeh-Viertel von Quito

Im Mariscal spielt sich das gesellschaftliche Leben Quitos ab. In dem kleinen Viertel reihen sich zahllose Bars, Restaurants, Discotheken und Imbissbuden aneinander.

Auf der Hauptstraße des Mariscal Sucre sind die Preise für ecuadorianische Verhältnisse sehr teuer, ein Bier kostet 3 Dollar, ein Burger 8 Dollar. Wenn man jedoch in die kleinen dunklen Gassen des Mariscal vordringt, wird die Umgebung nicht nur weniger Neon-Bunt sondern auch einiges billiger. Die von Touristen eher weniger ausgesuchten Kneipen in den Tiefen des Party-Viertels haben günstige Preise und regionalere Angebote.Ein komplettes Menü, bestehend aus Suppe, einem (meist Hühnchen + Reis) Hauptgericht und einem Getränk bekommt man meist für 3-5 Dollar. Auch in den Kneipen und Bars bekommt man Nachts sehr günstige Mix-Getränke. Bier ist sowieso meist günstig, bitte Vorsicht bei Wein. Während für ein Bier meist nur ein Dollar fällig wird, kann man für ein 0,1 Liter Glas billigstem (und saurem) Wein schnell 8 Dollar bezahlen.

Vor allem europäische Frauen sollten nicht allein Nachts unterwegs sein, bitte immer in einer Gruppe und am besten, auch wenn es altmodisch klingt, mit männlicher Begleitung. Da die Ecuadorianer blonde Mädchen mit Reichtum verbinden, sind sie sehr aufdringlich und lassen sich nur schwer abschütteln. Hier kann es auch zu unangenehmen Szenen kommen. Doch alles in allem blieb es friedlich, man muss sich nur an den aufdringlichen „Charme“ der Südamerikaner gewöhnen.

Stadtpark in Ecuadors Hauptstadt QuitoUmgebung von Quito in Ecuador

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