Meisterlicher Wellness-Genuss im Posthotel

Ansicht der Hotels mit Außenpool

Das Posthotel in Achenkirch am Achensee

Bereits vor zwei Jahren konnte ich als Gast des Posthotels alle Annehmlichkeiten des familiengeführten Hauses genießen.

In fünf Artikeln habe ich die hervorragende Küche, die luxuriösen Zimmer, das sehr freundliche Personal, die grüne Einstellung der Betreiber und den Wellnessbereich ausführlich beschrieben und zu recht gelobt

Nun, wo der Winter naht und die Tage nass, grau und kalt geworden sind, habe ich mich vor dem Hotelaufenthalt vor allem auf die Saunalandschaft gefreut.

Spalandschaft im Posthotel

Grundriss der Outdoor Wellnessanlagen im Posthotel.
Quelle: http://www.posthotel.at/

Mit einer Fläche von über 7.000 Quadratmetern verfügt das Posthotel über die größte private Spa- und Wohlühloase Österreichs. Dem Gast stehen so viele verschiedene und liebevoll gestaltete Saunen zur Verfügung, dass es auch nach mehreren Tagen des Saunierens noch Neues zu Entdecken gibt.

Voller Vorfreude sind wir also auf Entdeckungstour durch die herrliche Wellesslandschaft des Hotels gegangen und haben auch an einem Aufguss in der Finnischen Außensauna teilgenommen.

Und der hat wieder einmal bestätigt, dass im Posthotel auch die höchsten Erwartungen noch übertroffen werden können.

Als leidenschaftliche Sauna-Gängerin habe ich schon an vielen Aufgüssen teilgenommen und auch diesmal habe ich 15 heiße Minuten mit aromatischem Öl, Handtuch-Gewedel und viel Schweiß erwartet.

Dieser Aufguss jedoch war ganz anders. Insgesamt 1,5 Stunden dauerte die Zeremonie, durchgeführt vom amtierenden Aufguss-Meister Tirols. Die finnische Sauna wurde durch Lüften auch circa 80 Grad abgekühlt, das mit Öl vermischte Wasser brachte den Ofen zum Zischen und das Verteilen der aromatischen Luft wirkte hier fast tänzerisch. Nach einem intensiven Ausguss bekamen wir grobes Salz gereicht, auf die heiße Haut eingerieben ergibt dies ein herrliches Peeling. Darauf folgte die erste Unterbrechung des Aufgusses, ab unter die kalte Dusche, rein ins eiskalte Tauchbecken und ein wenig in der winterlichen Luft spazieren gehen. Danach sehnte ich mich bereits wieder nach der warmen Sauna, eine angenehme Pause für den überhitzen Körper. Es folgte ein weiterer Aufguss mit einer neuen Duftmischung, anschließend bekamen wir hochwertige Lotion mit Zimt-Geruch. Dieser Creme regt die Durchblutung an und bald wurde uns doppelt heiß, aber immerhin haben wir herrlich nach Weihnachtsplätzchen gerochen und die Haut war samtig weich. Nach einer erneuten tänzerischen Wedel-Einlage rief schon wieder die kalte Dusche und das unerbitterliche Tauchbecken.

Finnische Sauna im Wellnessbereich des Posthotels

Hier kamen wir richtig ins Schwitzen: Die finnische Sauna in der die hervorragende Aufgus-Zeremonie stattfand

Zum Aufwärmen eine weitere Rund aromatischen Aufgusses und nun folgte das Highlight dieser Sauna-Zeremonie: ein Einreiben mit einer Minz-Menthol-Creme. Die versprochene kühlende Wirkung hat sich bei mir anfänglich nicht eingestellt, aber sobald die Haut auf die Creme reagiert hat, wurde mir eiskalt. Kein Schub heißer Luft konnte etwas daran ändern und von Minute zu Minute ziterte ich mehr in der heißen Sauna. Ein merkwürdiges Gefühl. Die anschließende lauwarme Dusche fühlte sich an wie ein Eis-Guss und auch die Winterluft stach mit tausend Nadeln in die Haut. Eigentlich wäre der Aufguss hier zu Ende gewesen, doch ich war so verfroren, dass ich gleich einen regulären 15 Minuten Aufguss anhängen musste – einfach zum Aufwärmen nach fast 2 Stunden in der Sauna. Ein tolles Wellness-Erlebnis!

Die Wellnesslandschaft des Posthotels hat noch einiges mehr zu bieten als aufwändige Sauna-Zeremonien, doch nach diesem langen Aufguss rief das Abendessen laut nach uns.

Toller Pool in der Saunalandschaft des Hotels

Nach wie vor begeistert mich dieser heiß-kalte Pool am meisten -sowohl optisch als auch praktisch

 

 

 

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