Mein Abenteuer, mein Traum – Afrika! Ein Intro!

Hey Travellers und Fans unserer wunderschönen Erde,

ich bin Christiana, 30 Jahre alt, unstrittig reisesüchtig und wirklich mit permanentem Fernweh ausgestattet! Seit einem Jahr befinde ich mich auf Weltreise und zählt man alle zusammen habe ich in meinem Leben bisher 54 Länder besucht. Glaubt mir, nichts macht mich glücklicher als das Gefühl in ein Flugzeug zu steigen um einen neuen Ort zu entdecken!

Ich komme wie Gundel aus Thüringen und liebe, neben der Ferne, genau wie sie unsere Heimat – das grüne Herz Deutschlands! Gundel hat mich eingeladen auf ihrem tollen Blog ein paar meiner Reisegeschichten zu erzählen!

Sehr gerne möchte ich mit euch hier in meiner kleinen „Kolumne“ auf Thoringi ein paar meiner interessantesten Erfahrungen und Berichte über meine Lieblingsorte und Abenteuer teilen! Ich picke mir dafür ein paar der Länder und Orte raus, die mich ganz besonders berührt haben – deswegen möchte ich mit einer kleinen Serie über das südliche Afrika beginnen! Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen!

 

Nach einem halben Jahr rund um unseren Globus bin ich an einem Punkt meiner Reise angekommen, den ich wie kaum einen anderen Zeitpunkt in meinem Leben herbei gesehnt habe.

Das pure, das wilde, das echte Afrika erleben!

Ich habe eine ganz besondere Affinität zur Natur! Nichts macht mich glücklicher als mich als Teil der Natur zu fühlen und die Wunder sehen zu dürfen, die Mutter Erde hervorgebracht hat.

Wie oft habe ich als Kind „Das Duschungelbuch“ oder „Der König der Löwen“ gesehen? Wie habe ich der Neuauflage von „The Jungle Book“ entgegen gefiebert. Wie viele hundert National Geographic Reportagen in meinem Leben schon gesehen? Und wie oft habe ich geträumt das alles einmal live sehen?

Über einige Tiere der afrikanischen Savannen weiß ich vielleicht sogar so viel, dass ich einen Stegreifvortrag halten könnte. Denn schon als kleines blondes Mädchen habe ich stundenlang in den Tierbüchern geblättert, die noch heute auf meinem Regal stehen. Wenn man die Bücher aufschlägt, sieht man Markierungen und Kommentare – als ob ich es studiert hätte. Warum eigentlich hab ich nach dem Abi BWL studiert und nicht Biologie???

Ich versinnbildliche Afrika weniger nur als einen Teil unserer Welt sonder vielmehr als ein Gefühl. Es musste das wahrhaftige Fernweh sein, dass ich gefühlt habe bevor mir der warme Wind vor dem Flughafen in Windhuk ins Gesicht wehte. Ich ahnte, nein wusste, dass dies ein Abenteuer werden würde, von dem mir jedes einzelne Detail noch heute – Wochen später – in einer unbegreiflichen Klarheit präsent ist!

Ich wusste, ich würde es aufsaugen. Ich wollte so viel sehen wie man in fünf Wochen eigentlich nicht sehen kann. Die Landschaften. Die Fauna. Die Big Five natürlich! Vor allem die Großkatzen! Ganz besonders den Leoparden!

Meine Liste war so lang. Eine Herde Gnus und Zebras. Giraffen und Hyänen. Flusspferde und Elefanten natürlich! Aber auch die kleinen Tiere und seien es noch so kleine wie der Pillendreher. Ich wollte Zazu – einen Nashornvogel – sehen und Timon und Pumba.

Ich war voller Vorfreude!!

So langsam bin ich ja schon ein bisschen reiseerfahren. Kaum eine Situation bringt mich mehr aus dem Konzept und ich habe wirklich schon viel Unglaubliches gesehen! Ein Bekannter hat es vor Kurzem sehr treffend ausgedrückt, es wird wohl (leider) immer schwieriger mich zu beeindrucken. Und zugegeben es wird tatsächlich immer schwerer mir so richtiges Herzklopfen zu zaubern und das Feuer im Herzen zu entfachen.

Als ich aber in das Flugzeug nach Namibia stieg, musste ich fast aufpassen, dass mir kein Tränchen kullert denn ich wusste, dass einer meiner größten Träume jetzt wahr wird. Vorfreude ist die schönste Freude!

Jedoch kann kein Wort im Ansatz beschreiben wie es tatsächlich war. Kein Bild kann die Stimmung oder die Spannung transportieren, die herrscht wenn in Namibwüste die Sonne glühend rot vom Himmel fällt oder ein stolzer Löwe einen Meter von mir entfernt seines Wegs geht und mit heroischem Gebrüll seinen Anspruch darauf der Herrscher der Savanne zu sein geltend macht.

Aber ich gebe mir die größte Mühe so bildhaft wie mir irgend möglich zu beschreiben was ich erlebt habe! Bevor ich die ersten Tage der Tour mit euch teile, will ich kurz unsere Route durch vier Länder des südlichen Afrika vorstellen. Mehr als 10.000 km haben wir alleine mit dem Auto, zumeist robusten SUVs und Geländewagen, zurück gelegt. Ich denke das qualifiziert diese Reise wirklich zu einem ausgewachsenem Roadtrip.

Aber natürlich mussten wir uns auch öfter in den Flieger setzen. Einerseits um ein paar Meter mehr zu machen aber andererseits einfach auch, weil man sich im Okavangodelta in Botswana teilweise einfach nicht anders fortbewegen kann als mit dem Buschflieger.

Die Tour startete in Namibia, in Windhuk. Dort haben wir unseren treuen Gefährten, einen Toyota Fortuner, für die nächsten zwei Wochen an der lokalen Autovermietung in Empfang genommen und uns auf unsere, vorab in unserem Kopf grob zusammengebastelte Route, gefreut (die wir aber dann live immer mal wieder angepasst haben).

Alleine in Namibia haben wir knapp 7.500 Kilometer Strecke gekillt. Und zwar keine geteerten Highways. Nein, durch die Kalahari und die Namibwüste, auf Schotter und rotem Sand. Immer gewärtig, dass die Herde Strauße oder die Horde Paviane Vorfahrt hat! Mit wenig Luft auf den Reifen, einem USB-Stick voller gute Laune Musik, genügend Wasser, Bierchen und Proviant. Denn, wer liegen bleibt, der verbringt die Nacht in der Wüste. In der Hoffnung am nächsten Tag kommt wenigstens ein einziges Auto vorbei…

Das waren die Stationen des Namibia Roadtrips:

Namibia

  • A/T: Windhoek Hosea Kutako International Airport
  • B: Keetmanshoop (Köcherbaumwald und Spielplatz der Riesen)
  • C: Fish River Canyon
  • D: Aus
  • E: Lüderitz & Kolmanskuppe
  • F: Sesriem & Sossusvlei & Big Daddy Düne & Nambib – Naukluft Park
  • G: Swakopmund
  • H: Walfischbucht
  • I: Cape Cross
  • J: Skelettküste – Springbokwasser
  • K: Kamannjab
  • L: Opuwo (Dorf der Himba)
  • M: Galton Gate (Westgate zum Etosha Nationalpark)
  • N: Okaukejo Camp Etosha Nationalpark
  • O: Outjo
  • P: Olifantsbad
  • Q: Halali Cammp Etosha Nationalpark
  • R: Fort Namutoni
  • S: Tsumeb

Von Namibia führte uns die Reise zu den Viktoriafällen nach Zimbabwe und dann in das unbegreiflich faszinierende Botswana – den Chobe Nationalpark, das Okavango Delta und die Hyena Pan.

Karte Botswana

  • A: Victoria Falls
  • B: Kasane/Chobe Nationalpark
  • C: Moremi Game Reserve/Okavango Delta
  • D: Hyena Pan
  • E: Maun

Den Abschluss der Reise setzen wir in Südafrika. Mit einem Flug nach Kapstadt begann eine erneute Woche voller neuer Entdeckungen und Abenteuer.

Südafrika

  • A: Kapstadt International Airport
  • B: Kap Algulhas
  • C: Plettenberg Bay
  • D: Tsitsikamma Nationalpark/Bloukrans Bridge
  • E: Robberg Nature Reserve
  • F: Knysna
  • G: Tafelberg
  • H: Simons Town
  • I: Kap der Guten Hoffnung
  • J: Kapstadt
  • K: Stellenbosch

Ich freue mich meine Abenteuer mit euch zu teilen!! C.

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