Hamburg entdecken – eine Städtereise

Da wir mit dem Auto in Hamburg unterwegs waren, bestand unsere erste Sorge darin, einen geeigneten und vor allem bezahlbaren Parkplatz zu finden. Und das ist uns bestens gelungen.
Zunächst haben wir am Hamburger Fischmarkt halt gemacht – jedoch nicht am Markttag. Direkt vor der alten Fisch-Auktionshalle kann man zwei Stunden kostenlos parken. Genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück und eine erste Entdeckungstour durch Altona. Von hier sind wir dann an der Promenade entlang Richtung Innenstadt gelaufen und haben die Aussicht auf den Hafen genossen.

Museums U-Boot Hamburg
Ein im Hafen liegendes begehbares Museums U-Boot hat durchaus unser Interesse geweckt, jedoch waren uns die Eintrittspreise von 9€ pro Person einfach zu happig.
Besondere Entdeckung dieses ersten kleinen Spaziergangs im Hamburger Hafen war die Strandbar „Strand Pauli“. Das in mehrere Bereiche gegliederte Areal ist sehr detailgetreu und ausgefallen dekoriert und vermittelt sofort Urlaubsfeeling. Da uns das Strand Pauli so gut gefallen hat, haben wir es gleich für einen Absacker vorgemerkt, das war dann auch nicht unser letzter Besuch dort. Hier findet ihr alle Infos und Bilder zur Strandbar.

Die Strandbar Strand Pauli
Direkt neben dem Strand Pauli befindet sich ein bewachter Parkplatz. Kostenpunkt für einen ganzen Tag Parken 4,50€. Wir dachten erst wir hätten uns verlesen, war aber ernst gemeint. So ein Angebot kann man sich nicht entgehen lassen, also schnell umgeparkt und weiter Hamburg erkundet.
Als nächstes führt unser Spaziergang zu den Landungsbrücken im Hamburger Hafen. Früher waren die Landungsbrücken Anlegestelle für Dampfer, heute konkurrieren Hafenrundfahrt-Anbieter und Fischrestaurants lautstark um Kundschaft. Hier herrscht einiges Gedrängel und vor lauter Touristen sieht man teilweise den Hafen nicht mehr, aber es ist sicher ein Erlebnis. Das Gewusel und der Lärmpegel wurden uns jedoch bald zu viel und wir haben den Weg Richtung Speicherstadt fortgesetzt.
Für mich ist die historische Speicherstadt das schönste Gebiet in Hamburg. Die denkmalgeschützte Speicherstadt ist der weltweit größte zusammenhängende Lagerhauskomplex und ein Hamburger Wahrzeichen. Mir gefallen die hohen gotischen Backstein Gebäude mit ihren vielen Details und lustigen Vorrichtungen sehr gut. Gerade Fotografie-Fans werden hier einige Zeit vertun. Die Speicherstadt ist jedoch nicht nur an sich sehenswert, sie beherbergt auch zahlreiche Highlights einer Hamburg Reise – die Hamburg Dungeons, das berühmte Miniatur Wunderland, das Gewürzmuseum, das Speicherstadt Museum, ist Heimat von Stage Entertainment (Veranstalter von Musicals wie König der Löwen) und und und. Ich könnte ewig durch die Speicherstadt schlendern.

Die Speicherstadt in Hamburg

Auch kleine aber feine Cafes stehen zur Verfügung, die Preise hier haben mich positiv überrascht. Da es ein starker Touristenmagnet ist, hatte ich weitaus schlimmeres erwartet.
Von der Speicherstadt Richtung Rathaus laufend kommt man durch eine Gasse mit ganz vielen urigen Fisch-Restaurants. Leider waren wir der Meinung, dass wir die überall finden, hätten wir lieber gleich zugeschlagen. Die Preise sind hier durchaus vertretbar, das Angebot groß und die Touri-Mengen gering. Also eigentlich schade, dass wir hier nicht gegessen haben. Später in der Innenstadt fiel es schon schwerer ein schönes, authentisches Restaurant zu finden, was auch noch bezahlbar ist.
Auch wenn die Füße mittlerweile etwas glühen haben wir es endlich zum Rathaus geschafft – den unzähligen Baustellen und dem regen Verkehr zum Trotz. Das im Jahre 1897 errichtete Rathaus ist ein sehr imposanter Bau im Neorenaissance Stil. Auch hier kommen Foto-Freaks auf ihre Kosten. Vor allem der Hygieia Brunnen im Innenhof des Rathauses bietet viele tolle Einzelheiten, die in Szene gesetzt werden wollen.

Hamburger Rathaus mit Brunnen
Verlässt man das Rathaus befindet man sich auch schon inmitten der Hamburger Shoppingmeile an der Alster. Unzählige Boutiquen und hochpreisige Geschäfte reihen sich hier aneinander. Das Einkaufsvergnügen ist jedoch nichts für den kleinen Geldbeutel. Da uns der Trubel in der Hamburger Innenstadt am Brückentag zu viel war, haben wir schnell das Weite gesucht und uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant begeben. Wie bereits gesagt ist es in der Innenstadt gar nicht so einfach, ein ruhiges und uriges Fischrestaurant zu finden. Letztlich haben wir aufgegeben und uns in einem Steakhaus niedergelassen. Auch sehr lecker, aber das Fischessen hat mir bei diesem Hamburg Besuch gefehlt.

Ausgangspunkt der Hurentour: die berühmte Davidwache
Nach dem gemütlichen Essen war es auch schon Zeit, dass wir uns zur David Wache begeben, unsere historische Hurentour wartete. Also ging unser Spaziergang zielstrebig weiter. Die Highlights der Hurentour und alle Infos zur Führung durch Hamburgs Rotlichtmeile findet ihr hier. Nach einer knapp zweistündigen Führung über die Reeperbahn waren wir ganz schön kaputt. Bei einem gemütlichen Bier im Strand Pauli haben wir den Tag ausklingen lassen, dann ging es schnell zurück in unser Hotel Gastwerk.
Den nächsten Tag haben wir eher ruhig angehen lassen, zum einen waren die Füße noch müde von unserem Gewaltmarsch durch Hamburg, zum anderen war es schließlich mein Geburtstag. Also haben wir uns zunächst ein ausgiebiges Frühstück im Strand Pauli bei schönstem Sonnenschein gegönnt. Anschließend ging quasi der gleiche Spaziergang vom Vortag nochmal los, nur viel gemütlicher. Diesmal sind wir eher geschlendert und haben Hamburg auf uns wirken lassen. So sind wir zum Beispiel einem Brautpaar bei Ihrer Hochzeitsfoto-Tour in die Speicherstadt gefolgt, haben einen Spaziergang durch das Portugiesen Viertel gemacht und sind schließlich doch in der Innenstadt für einen kurzen Shopping Ausflug gelandet. Eine neue Wanderhose musste sein.

Brautpaar
Highlight des Abends war natürlich der Besuch des Musicals König der Löwen. Hier könnt ihr alles dazu lesen. Nach einer grandiosen Vorstellung haben wir uns noch eine traditionelle Currywurst im Imbiss Eck gegönnt und uns schließlich auf den Heimweg gemacht. Am nächsten Tag mussten wir natürlich früh raus, der Fischmarkt wartet.
So ging ein ereignisreicher Städtetrip nach Hamburg zu Ende. Details zu unseren einzelnen Etappen könnt ihr in den jeweiligen Beiträgen nachlesen.

6 thoughts on “Hamburg entdecken – eine Städtereise

  1. 24. Juni 2014 at 05:05

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