Eine Auszeit im Posthotel

Anfang des Jahres war ich für vier Monate in Asien, bin durch 8 Länder gereist und habe unheimlich viel erlebt und gesehen. Seitdem stand Urlaub dieses Jahr nicht mehr auf dem Plan. Nun ist es leider so, dass man nicht auf Vorrat Urlaub machen kann, nach sieben Monaten Arbeiten konnte ich dringend eine gemütliche Auszeit vertragen. Und wo könnte man besser die Batterien in wenigen Tagen volltanken als im Posthotel in Achenkirch? Es ist bereits das dritte Mal, dass ich dieses Hotel für die Seele besucht habe.
Warum es mich immer wieder hierher zieht? Weil man hier auf allen Ebenen entspannen kann!

Wellnesshotel Posthotel in Achenkirch am Achensee Österreich

Unterbringung in der Junior Suite

Die Junior Suiten im Posthotel sind ein eigenen Wellness-Refugium. Bestehend aus einem großem Schlafraum mit Sitzbereich, einem großzügigen Balkon sowie dem luxuriösesten Bad, in dem ich je war, kann man es sich hier richtig gut gehen lassen. Die Suiten sind im Landhausstil gehalten und bieten alle Annehmlichkeiten, die man sich nur wünschen kann. Japanische Überlaufwanne? Kein Problem! Dazu beheizte Spiegel und Deckengemälde. Die Betten sind dir zu weich? Dann verstell sie einfach im Härtegrad per Knopfdruck. Hier kann man wirklich ein paar erholsame Tage verbringen.

Zimmer im Landhausstil im Posthotel Achenkirch

Der Wellnesstempel

Eigentlich verbringt man aber viel zu wenig Zeit in den tollen Zimmern, denn im Posthotel ist es vor allem die Wellnesslandschaft, die bezaubert. Im Badebereich kann man sich in vier verschiedenen großzügigen Indoor-Pools treiben lassen, oder aber die herrliche Umgebung vom Wasser der Außenbecken und heißen Solebecken genießen. Am liebsten lasse ich mich bei Dunkelheit in den warmen Außenbecken treiben – wenn der Wasserdampf über der Oberfläche treibt und das Posthotel hell erleuchtet ist, ist man zumeist im Außenbecken allein und kann herrlich die Ruhe genießen.

Außenpools in der Badelandschaft

Nach dem Planschen geht es für uns immer in die Saunawelten, hier betritt man eine ganz eigene Welt. In neun detailverliebten Saunen kann man die Seele baumeln lassen. Da ich ein großer Fan von angenehmen Dampfbädern bin, freue ich mich über die Auswahl im Posthotel, denn hier kann ich im Türkischen Dampfbad genauso schön entspannen wie im Drachendampfbad und dem Soledom des versunkenen Tempels.

Mein Highlight in der Saunawelt des Posthotels ist und bleibt der Yin und Yang Pool. Der sieht mit seinem azurblauen Wasser nicht nur spektakulär aus, ist mit dem heißen und kalten Abteil auch die perfekte Erfrischung nach einem ausgiebigen Saunagang. Zwar muss ich mich immer überwinden, den gemütlichen heißen Teil des Pools zu verlassen, um den in kalten einzutauschen, aber das Gefühl ist toll!
Heiß und kalter Saunapool

Eine absolute Besonderheit ist auch der versunkene Tempel. In dieser Erweiterung der Wellnesslandschaft wurde ein unterirdischer Tempel geschaffen, das Zentrum bildet der Dom der Stille. Im kreisrunden Kuppeldom kann man sich auf Wasserbetten treiben lassen und dem langsamen Farbwechsel der Kuppel zuschauen, während man leisen Klängen lauscht. Es ist mir mehr als einmal passiert, dass ich hier eingenickt bin!

Rund um den Dom der Stille gruppieren sich toll gestaltete Saunen, meine Lieblingssauna ist die Tempelsauna, mit ihren ergonomisch geformten Holzliegen und der Wandverglasung fühle ich mich hier richtig wohl.

Am liebsten möchte man den ganzen Tag in der Saunawelt treiben, fernab von Hektik die Stille und Zeit genießen. An und für sich ist es auch nur der eigene Hunger, der uns in regelmäßigen Abständen aus unserer Traumwelt geholt hat.

Das grandiose Essen im Posthotel

Und das Essen im Posthotel Achenkirch liefert wirklich jeden Grund, sich aus dem Bademantel zu pellen und in Schale zu werfen. Denn im edlen Restaurant locken zahllose Köstlichkeiten. Auch wenn das abwechslungsreiche warme und kalte Buffet wirklich verlockend ist, konnten wir uns jeden Abend zügeln und haben uns mit dem leckeren Fünf-Gänge-Menü verwöhnen lassen.

Gaumenfreuden im Hotel

So delikat sich die Speisenfolge schon auf der Karte liest, so kunstvoll sind die kleine Happen dann auch angerichtet. Manchmal ist es eine richtige Schande, diese Kunstwerke zerstören zu müssen.

Mir gefällt die absolute Flexibilität der Essensauswahl. Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien, Vorlieben und andere Einschränkungen bringen hier keinen Kellner ins Schwitzen. Die Küche ist perfekt auf alle Eventualitäten vorbereitet und so kann es sich hier jeder schmecken lassen.

Leckeres Essen im Posthotel

Ich fange jetzt gar nicht erst an, von den einzelnen Gerichten zu schwärmen. Konkret erwähnt sei hier nur der halbflüssige Schokokuchen mit Erdbeer-Ragout: sollte ich jemals in der Todeszelle sitzen, das soll meine Henkersmahlzeit sein!

Jeden Abend haben wir uns eine Flasche „Lust und Leben“ Wein von Paul Achs gegönnt. Nicht nur schmeckt der trockene Rotwein herrlich, der Name fasst unser Erleben im Posthotel eigentlich perfekt zusammen. Hier geht es ums Genießen mit allen Sinnen und zu jeder Zeit. Nach nur drei Tagen treiben lassen, haben wir uns tiefenentspannt gefühlt und wieder Kraft für den hektischen Alltag gesammelt.

Wieder fit für den Alltag

 

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