Der Madeira Urlaub geht zu Ende

Urlaub auf MadeiraDonnerstag 21.02.2013

Hallo, Ihr Lieben, egal, wie lange ein Urlaub dauert, wenn die Hälfte vorbei ist, geht es immer schneller… So ein Gefühl haben wir auch gerade. Aber wir wollen nicht undankbar sein. Wir sind total erholt, der Kopf ist vakuumleer, wir funktionieren nur noch im Stand by und genießen hier unsere letzten 2 Wochen.  Das Wetter war jetzt 5 Tage sehr regnerisch, was ein Problem auf so einer kleinen Insel ist, auf der man schon in allen Museen war. Manche Tage haben wir doch noch Touren machen können, z.B. in die alten verlassenen Häuser im Berg, was sehr gruselig war, da wir das Gefühl hatten, hier lebt hin und wieder noch jemand. Davon das erste Bild… Auf einer anderen Tour haben wir nur schöne Pflanzen photografiert, wovon Ihr auch teilhaben sollt. Dann war ein Ausflug ins Tal der Nonnen dabei, sehr gespenstig, weil völlig abgeschirmt von der Außenwelt hier ein paar Häuser stehen, wo wirklich Menschen leben. Das Tal heißt Nonnental, weil es der Zufluchtsort der Nonnen des Funchaler Klosters Santa Clara war, als portugiesische Piraten die Insel eingenommen haben. Kein Wunder, dass die da sicher waren.  Gestern haben wir einen schönen Shoppingtag gemacht im Madeira Shopping Center, ähnlich dem Thüringenpark in Erfurt, aber sehr hochwertige Geschäfte und auch ein bisschen was Ausgefallenes, was ich noch nie gesehen hatte und auch kaufen musste. Mal sehen- vielleicht trage ich es ja zu Hause :-D. Das Schönste an dieser regnerischen Woche war jedoch eine Einladung unserer Vermieter Margaret und Ray, zwei sehr netten Engländern im Ruhestand. Wir haben auf ihrer Terasse gestanden, den Sonnenuntergang im Rücken, ein Glas spritzigen Weißwein in der Hand und englisch  (E N G L I S C H) geredet. Ging mit jedem Glas Wein besser. Das anschließende Dinner hat die allgemeinen  Vorurteile der englischen Küche gegenüber nicht abbauen können, war aber sehr liebevoll gemacht. In der Schule hätte im Zeugnis der Satz gestanden: Hat sich bemüht… Ein wundervoller Abend, den wir am Freitag in Joe`s Bar fortsetzen werden. Heute nun waren wir sehr clever, haben bei strömendem Regen alle Webcams Madeiras abgefragt und uns für Westen entschieden. Eine weise Entscheidung. Wir sind 12 km im Sonnenschein gelaufen, davon 500 Meter von 2 Kühen begleitet…Jetzt bereiten wir ein einheimisches Essen zu: deutschen Kartoffelsalat nach Uwe, Tomate/Morzarella nach Sylke ( ich habe Balsamico- Creme erstanden) und zwei teuflisch guten Espetata- Spießen aus dem einheimischen Metzger, der kein Wort Englisch sprach und uns eigentlich für 2 Personen 2 kg Rinderfilet verkaufen wollte. Das konnten wir wortreich verhindern. Liebe Grüße bis zum nächsten Mal. Uwe und Sylke

 

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