Deproc Softshelljacke im Test – PIKA PEAK LADY in grün

Ich liebe Outdoor-Bekleidung und ich besitze weitaus mehr davon, als ich für meine Tageswanderungen und Freizeittrips eigentlich brauche. Aber da ich auch im Alltag stets mit Softshelljacke und (falls nötig) Windbreaker und Regenjacke unterwegs bin, kommen die Outdoor Sachen bei mir häufig zum Einsatz.

Gerade deshalb habe ich mich so gefreut, dass ich die Softshell-Jacke PIKA PEAK LADY von der Firma Deproc testen durfte.

Vor allem die herrliche grüne Farbe der Jacke hat es mir angetan – genau dieses Grün ist meine Lieblingsfarbe. Die dazu im Kontrast stehenden orangen Akzente an den Reißverschlüssen machen die Jacke zu einem richtigen Hingucker. Großer Pluspunkt: aufgrund der super auffälligen Farbe brauche ich quasi keine Warnweste mehr und bin auch im Wald oder Gebirge sehr gut auszumachen.

Grüne Softshell Jacke von der Outdoor Firma Deproc

Passform und Schnitt

Die Jacke ist schön figurbetont geschnitten. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die PIKA PEAK vergleichsweise klein ausfällt, sodass es ratsam ist, eine Nummer größer zu kaufen. Ich habe sie in Größe 38 bestellt, normalerweise trage ich 36. Die Jacke passt perfekt. Vor allem bei Wanderungen oder im Herbst und Winter sollen ja auch noch andere Kleidungsstücke wie ein Mid-Layer oder Fleece-Pulli darunter passen, ohne dass man in der Bewegung eingeschränkt wird. Wenn ihr euch bezüglich der Größe nicht sicher seid, könnt ihr die zu euren Maßen passende Größe raussuchen:

Deproc Softshell JAcke PIKA PEAK Größentabelle

Bei einer Körpergröße von 171cm hat die Jacke die perfekte Länge für mich. Da sie auf der Rückenseite etwas länger geschnitten ist, ist der Nierenbereich immer warm und bedeckt. Gerade diesen Punkt habe ich ja bei meiner Jack Wolfskin Softshell Jacke bemängelt, da ich es für eine Outdoor Jacke absolut unsinnig finde, wenn sie zu kurz ist.

Material der Softshelljacke

Sowohl das (quitsche grüne) Obermaterial als auch das Futter dieser Softshell Jacke bestehen zu 100% aus Polyester. Ich finde das Innenfutter genial: ich fasse viele Fleece-Artige Stoffe nicht gern an (keine Ahnung warum, ist ein Tick). Aber dieses Innenfutter ist wärmend und gemütlich, aber zeitgleich nicht zu flauschig. Sehr angenehm.

Innenmaterial der Jacke

Das Außenmaterial ist super robust. Ich als Tollpatsch bin im Wald schon an einigen Ästen hängen geblieben oder auch auf der Straße an einigen Raufaserputz-Wänden angeschrammt. Trotzdem sieht die Jacke aus wie neu.

Lediglich das Band am Zipper des Reißverschlusses hat schnell Ermüdungserscheinungen gezeigt. Nach einer schnellen E-Mail an den Shop wurde mir aber sofort ein Austauschband kostenfrei zugesandt. Auch eine Marke Eigenbau würde hier super passen und die Jacke noch zusätzlich individualisieren.

Features – was „kann“ meine Jacke?

Generell bin ich gar kein Freund davon, wenn Outdoor-Bekleidung überladen mit Features und unzähligen Zipps und Taschen ist. Die PIKA PEAK Softshell Jacke hat aus meiner Sicht ein sehr gutes Maß getroffen und ist vor allem gut durchdacht.

Die gesamte Jacke ist darauf ausgelegt die Körperwärme zu erhalten und vor Wind und Wetter zu schützen.

So wärmen die schwarzen Innenarm-Stulpen bei rauem Wetter die Hände ganz gut und – was noch wichtiger ist – lassen keinen Wind in den Ärmel eindringen. Da ich vergleichsweise lange Arme habe, habe ich normalerweise Probleme mit diesen Innenarmstulpen, da Jackenärmel meist zu kurz für mich sind und ich die Stulpen so nie nutzen kann. Bei dieser Softshell Jacke allerdings kann ich die Innenarmstulpen prima nutzen, die Jackenärmel sind also vergleichsweise lang.

Features der Softshelljacke

Im Halsbereich punktet die Jacke zusätzlich zu den Ventilationsreißverschlüssen mit einer extra Lage hinter dem Reißverschluss. So wird gewährleistet, dass kein Wind an diese empfindliche Region gelangen kann. Durch diese extra Verstärkung in diesem Bereich hakt der Reißverschluss aber auch manchmal und man muss ihn einfach etwas langsamer zu machen.

Der Hals ist außerdem durch den leicht steifen, vergleichsweise hohen und von Innen schön gefütterten Kragen geschützt. Dieser wärmt angenehm ohne einzuschnüren.

Wärmende Halsbereich der Softshell Jacke

Um die Jacke auch von „unten“ winddicht zu machen, kann sie mittels eines elastischen Kordelzugs verengt werden. Toll finde ich, dass sich dieser in der Jackentasche befindet, sodass umständliches Handling wie bei manch anderer Jacke entfällt.

Der Regentest

Da nun mal nicht immer eitel Sonnenschein ist, muss eine Softshell Jacke auch ein wenig Regen aushalten. Bei Wanderungen oder schlechter Wetterprognose nehme ich immer zusätzlich meine Jack Wolfskin Regenjacke mit, aber gerade im Alltag muss die Softshelljacke auch mal Sprühregen oder einen kleineren Schauer aushalten. Diesmal hat das Wetter mitgespielt und mir passend eine kleine Unwetterfront geschickt, ich musste die Jacke also diesmal nicht unter der Dusche auf Wasserfestigkeit testen.

Pluspunkte der PIKA PEAK Jacke bei Regen:

Das Wichtigste vornweg: die Feuchtigkeit ist nicht in die Jacke eingedrungen. Trotz eines Spaziergangs bei absolutem Mist-Wetter waren die unteren Kleidungsschichten trocken.

Die Kapuze hat einen geformten Schild. Dadurch sackt die Kapuze nicht über die Augen sondern bietet dem Gesicht einen Schutz vor Regentropfen. Vor allem mir als Brillenträgerin hat es sehr imponiert, dass ich keinen einzigen Tropfen auf der Brille hatte. So kann man auch bei schlechtem Wetter erhobenen Hauptes gehen und muss sich nicht vornüber beugen um Spritzer im Gesicht zu vermeiden. Das ist natürlich auch für die Sicht unterwegs ein riesen Plus und damit auch für die Sicherheit, vor allem als Fußgänger bei schlechtem Wetter im Straßenverkehr. Die Kapuze ist übrigens abnehmbar, sodass die Jacke bei schönem Wetter etwas leichter gemacht werden kann.

Minuspunkte der PIKA PEAK Jacke bei Regen:

Das Wasser perlt nicht vom Softshell Material der Jacke ab, sondern zieht schon in die obere Lage des Stoffes ein. Dadurch hat es auch vergleichsweise lange gedauert die Jacke im Zimmer wieder zu trocknen. Auch drei Stunden nach dem Spaziergang war das obere Material noch feucht. Die einfache Platzierung auf der Heizung hat dieses Problem aber schnell gelöst.

Fazit aka: „Ist die Jacke ihr Geld wert?

Aus meiner Sicht ja. Im Outdoor-Shop von Deproc ist die Jacke für 99,95€ inklusive Versandkosten erhältlich. Dafür bekommt man eine modische aber trotzdem funktionelle Softshelljacke.

Wie gesagt hat mich vor allem die Optik sehr begeistert, die Jacke ist somit auch absolut alltagstauglich.

Aber auch im Geländer hat man keine Probleme mit der PIKA PEAK Softshell Jacke. Die windabweisende robuste Jacke hält kleinen Regenfällen stand und schützt den Körper wunderbar vor Kälte. Aus meiner Sicht eine tolle durchdachte Softshell Jacke zu einem fairen Preis.

Daumen hoch für den Elch!

Der Elch als Logo

3 thoughts on “Deproc Softshelljacke im Test – PIKA PEAK LADY in grün

  1. A.Albertin
    22. November 2014 at 10:11

    Wo kann ich diese Jacke bestellen und was kostet sie.

    Danke A..Albertin

    1. Gundel
      1. Februar 2015 at 10:07

      Hi, die Jacke kannst du online kaufen, zB bei http://www.outdoor-shop.com/damen-outdoorbekleidung/deproc-pika-peak-lady-softshelljacke.html
      In diesem Shop kostet das gute Stück 99,95€

      Update zur Jacke: Bin immer noch begeistert, die Investition lohnt sich also!

  2. 13. September 2015 at 09:21

    Die Farbe ist der Knaller, da könnte ich ja schon wieder schwach werden :-)

    Toll beschrieben

    LG Elke

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