Das Paradies – Wellnesstempel im Posthotel

Normalerweise bin ich ein sonnen-süchtiger Mensch. Ich will immer draußen unterwegs sein, freue mich über jedes Grad auf dem Thermometer und bin an den meisten Regentagen schlecht gelaunt.
Seitdem ich den Wellnessbereich des Posthotels in Achenkirch jedoch erkunden durfte, steht meine Welt Kopf. Heißt auf gut Deutsch: Juhuuu, es regnet!

Dann kann ich ja ganz ohne schlechtes Gewissen in der Sauna relaxen, im Pool dümpeln oder einfach im versunkenen Tempel meine Gedanken abschweifen lassen. Ich muss nicht unbedingt raus, die Pool- und Saunalandschaft im Hotel ist eine eigene Destination für sich. Und ich bin viel zu entspannt, als dass ich mich über den Regen aufregen könnte.

Außenpool Anlage des Reiters Posthotel

Auf über 7.000 Quadratmetern erstreckt sich dieser Wohlfühl-Palast, die größte Spa-Landschaft Tirols. Doch nicht allein die Größe dieses Wellnessbereichs macht diesen zu etwas Besonderen, es ist vor allem die Liebe zum Detail, die kreative Umsetzung und stimmige Gestaltung. Hier findet man keine quadratischen Wasserbecken, keine engen und dunklen Block-Saunen und auch keine sonnengebleichten wackeligen Plastik-Liegestühle.

Meine Wohlfühl-Highlights … in der Saunalandschaft

Der Yin und Yang Pool – fantastische Idee

Perfekt nach der Saune kalt und warm in Yin und Yang Pool

Ja, nicht eine Sauna, sondern ein Pool hat mir in der Saunalandschaft am besten gefallen. Der Pool im Außenbereich des Hotels gehört zur Saunalandschaft und ist ausschließlich den textilfrei Badenden vorbehalten. In Form des weltbekannten Symbols sich wechselseitig hervorbringender und sich gegenseitig bedingender Polaritäten, vereint der Yin und Yang Pool Wärme und Kälte in einer Anlage. Der kühle Yin Bereich erfrischt mit ungefähr 17 Grad Wassertemperatur, während der warme Yang Bereich mit wohlig warmen 33 Grad zum Entspannen einlädt. Vor allem nach einem Saunagang fand ich diesen Pool herrlich, um den Kreislauf anzukurbeln.

Der Versunkene Tempel – mystischer Ort der Stille und Meditation

Genauso wichtig wie eine ordentliche Abkühlung nach der Sauna, ist auch eine ausreichende Ruhe für den Körper. Hier in der Saunawelt findet man zahlreiche unterschiedliche Ruhestätten, Liegewiesen und Kuschel-Ecken.
Hier ist vor allem der „Dom der Stille“ zu nennen. Als Teil der fantastischen Wellnesslandschaft des „versunkenen Tempels“ bildet der „Dom der Stille“ das Zentrum der Anlage, als kreisrunder Meditationsraum mit Wasser- und Farbenspiel. Um das Feuer in der Mitte sind Wasserbetten im Kreis angeordnet, hier versinkt man schnell in einen tiefen Entspannungszustand. Unterstütz wird dieser vom prächtigen Farbenspiel in der großen Kuppel des Doms und den sanften Meditationsklängen, die mittels Kopfhörer in jedem Wasserbett gehört werden können.

Shoalin Mönch im Dom der Stille

Bildmaterial vom Posthotel.

Für mich die schönste Saune war die Tempelsauna. Mit wohligen 60 Grad kann man es in der großen gemütlichen Sauna gut aushalten. Vor allem die großen Fensterfronten, die viel Licht ins Innere der Sauna lassen und die ergonomisch geformten Holz-Liegen haben es mir hier angetan.

Neben der Tempelsauna stehen aber noch viele weitere Saunen bereit, je individuell gestaltet und liebevoll in Szene gesetzt. Ein Auszug:
• Türkisches Dampfbad (Hamam) – hohe Luftfeuchtigkeit bei 40 Grad
• Karwendel-Feuer – Finnische Außensauna bei feurigen 90 Grad
• Tiroler Schwitzstube – sanfter Saunagenuss bei 59 Grad
• Kamillen Grotte – lauwarmer Wasserdampf mit ätherischen Ölen
• Drachensauna – der furchterregende Drachenkopf speit ätherische Öle
• Soledom – Sole aus dem Karwendel-Gebirge

Außensaue im Posthotel

Nach einem ausgiebigen Saunagang in der Tempelsauna mit anschließendem Nickerchen im Dom der Stille, kann man den Kreislauf gut im „Pfad des Wassers“ wieder ankurbeln. In einer separaten Grotte reihen sich mehrere gemauerte Wasserbecken aneinander. Abwechselnd heiß und kalt erfrischt der Gang entlang des Wasserpfads.

Die Saftbar – für den Energie-Kick zwischen zwei Saunagängen

Saunieren macht hungrig. Und durstig. Und schläfrig. Gut, das schläfrige haben wir ja schon durch einen lange Ausruhphase im Dom der Stille kuriert, wer nun Durst und Hunger zu Leibe rücken möchte, ist in der Saftbar willkommen. Mitten in der Saunalandschaft gelegen, kann man sich in der Saftbar erfrischen. Frisches Quellwasser, verschiedene Säfte und selbst zubereitete Sirups stehen zum Durst-Löschen bereit. Und für den kleinen Hunger zwischendurch findet man eine Auswahl an „Nerven-Nahrung“: Nüsse und getrocknete Früchte aller Art. Eine schöne Idee und wiederum ein gutes Beispiel für den umfassenden Service im Posthotel!

 

Meine Wohlfühl-Highlights … im Pool-Bereich

Salzhaltige Solebecken perfekt zum Entspannen

Lieblings-Aufenthaltsort in der Poollandschaft war das rechte Outdoor Sole-Becken. Mit gemütlichen 34 Grad kann man sich herrlich auf dem salzhaltigen Wasser treiben lassen, während man das Panorama des aufragenden Karwendelgebirges genießt. Schön ist auch, dass ich in der Poollandschaft des Posthotels nicht lange warten muss, bis die „Blubber-Funktion“ in meinem Wunschbecken wieder an geht – hier gibt es einen roten Knopf. Kaum gedrückt verwandelt sich meine Liege-Ecke in einen Whirlpool…und ich drücke…und drücke… und drücke.
Hier muss man aufpassen, dass man nicht aufweicht, einfach weil man vergessen hat, den Pool irgendwann wieder zu verlassen.

Der Innenbereich der poollandschaft im Posthotel
Neben diesem „Lieblingssolebecken“ gibt es noch 4 Indoor-Pools, einen sehr großen Außenpool und ein weiteres Sole-Becken, achja, die 3 wohlig warmen Whirlpools sollte ich auch nicht vergessen.
Dass man sich nach dem Baden in einem Chlor- oder Solebecken natürlich abduschen sollte, ist jedem bekannt. Doch hier im Posthotel wird selbst die Dusche nach dem Badegang zum Erlebnis. Die freistehenden ummauerten Duschen besprühen mich nicht nur aus vielen Düsen, ich habe vor allem an den verschiedenen Aroma-Duschbädern meine Freude. Für gute Duschbäder habe ich nun mal eine Schwäche.
Neben den zahlreichen baulichen Highlights in der stilvollen und abwechslungsreichen Pool- und Saunalandschaft darf ich natürlich nicht vergessen, den wichtigsten Wohlfühlfaktor hervorzuheben:

Ruhe. Vollkommene Ruhe.

Kein Geschrei, kein Geplantsche, kein Heulen oder Kreischen, hier findet man nur Erholungssuchende, die in aller Ruhe entschleunigen. Und das hat einen guten Grund: das Posthotel ist ein Wellnesshotel nur für Erwachsene, Kinder unter 14 Jahren haben keinen Zutritt, auch nicht in Begleitung der Eltern. Diese klare Linie hat anfangs für wenig Begeisterung bei den Stammgästen geführt, wie mir im Interview verraten wurde, trägt nun aber maßgeblich zur ganzheitlichen Entspannung bei.
Weitere Infos auf http://www.posthotel.at/de/atrium-spa/spa-oasen/

Thoringi Autorin Gundel
Auf berichte ich euch über meine Erlebnisse auf Reisen. Sehr gern habe ich für euch die wunderschöne Pool- und Saunalandschaft des Posthotels in Achenkirch getestet. Gibt jua wirklich unangenehmere Aufgaben. Wart ihr auch schon mal hier und wollt von euren Eindrücken berichten oder habt ihr Fragen zum Artikel? Dann freue ich mich über einen Kommentar.

 

Weitere Impressionen des Wellness-Bereichs im Posthotel

Ruhebereich in der Saunalandschaft Posthotel

Pfad des Wassers

Pfad des Wassers in der Saunalandschaft „Versunkener Tempel“ im Posthotel. bildmaterial @ Posthotel

Liegewiese zum Auszuhen nach dem Saunagangwarmer Inddor-pool

3 thoughts on “Das Paradies – Wellnesstempel im Posthotel

  1. Heidrun
    30. Juli 2014 at 08:21

    Toller Artikel, da bekommt man gleich Lust auf einen entspannten Wellness-Tag! 😀

  2. 20. November 2016 at 00:02

    Ich war vor einigen Jahren dort und liebe den versunkenen Tempel. Einfach traumhaft. Außerdem habe ich einen Ausritt unternommen. Das war total toll! Die Lippizzaner sind klasse. Lg Brigitte

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