Aktivurlaub am Achensee

Bei unserem Wellnessurlaub im Posthotel haben wir nicht nur schläfrig im Pool gedöst und heftig geschlemmt, meist, aber eben nicht nur. Dafür ist die Umgebung viel zu schön.

Durch die unmittelbare Nähe sowohl zum Achensee als auch zum Karwendelgebirge kann man in der Region ganz unterschiedlich aktiv werden.

Wanderung zur Zöhrer-Alm

Wanderung zur Zöhreralm in Achenkirch im Karwendelgebirge

Die hauseigene Zöhrer-Alm versorgt das Hotel mit allerlei Lebensmitteln aus eigener „Herstellung“. Natürlich wollten wir uns da selbst ein Bild von der Alm machen, zumal die Tour als absoluter Wandertipp im Hotel gilt.

Dazu muss ich vornwegnehmen, dass ich diesen „absoluten Tipp“ nicht bestätigen kann, jedenfalls nicht, wenn man die Route in der Reihenfolge läuft wie wir.

Zur Alm führt ein steiler, schmaler Pfad und eine etwas längere und weniger steile Forststraße. Also haben wir uns für den Aufstieg für die Forststraße entschieden, das war jedoch ein Fehler. Bei prallem Sonnenschein sind wir 90 Minuten konstant bergauf gelaufen, kein Schatten in Sicht. Da hat selbst mir der Kreislauf kurzzeitig versagen wollen und ich empfand den Aufstieg als sehr unangenehm.

Im Karwendelgebirge: Kühe vor der Zöhreralm

Angekommen auf der Zöhrer Alm ist die sengende Hitze und der schwirrende Kopf allerdings schnell vergessen. Eine Kuh Herde – sagt man bei Kühen Herde??? – steht uns im Weg und versperrt uns mit breiter Front den Zutritt zur Alm. Wir sind so angetan von den vielen treuen Augen und dem kollektiven Schwanz-Wedeln zum Fliegen verjagen, dass wir die Kühe zu Foto-Motiv Nummer eins auswählen. Und das obwohl einige beeindruckende Gipfel im Hintergrund warten. Trotzdem müssen wir die Muhende-Meute erst ausgiebig begutachten, auch wir werden beäugt. Schnell stellt sich auch heraus, dass unsere Kamera-Tasche nicht schmeckt, naja, kosten kann man ja mal.

Kaum an der Herde vorbei gekommen, dürfen wir es uns auf der großen Holz-Terrasse der Zöhrer-Alm gemütlich machen. Begleitet von Akkordeon-Klängen lassen wir uns ein kühles Bier schmecken. Von der Terrasse aus hat meinen einen schönen Ausblick auf die umliegenden Berge und auch einen ersten Blick auf den Achensee können wir erhaschen.

Für den Abstieg haben wir den steileren Pfad gewählt. Da dieser größtenteils durch den Wald führt, wäre er für den Aufstieg bedeutend besser geeignet gewesen. Trotz dieser Fehlentscheidung beträgt die gesamte Laufdauer gerademal 2,5 Stunden, eine kleine Wanderung also.

Also mein Tipp: Wanderung zur Zöhrer-Alm ja, jedoch den Wald-Pfad hinauf und die Forststraße hinunter.

Musik auf der ZöhreralmDie Zöhreralm gehört zum Posthotel in Achenkirch

Fahrradtour um den Achensee

Da der Achensee zu Fuß ungefähr eine dreiviertel Stunde entfernt ist, haben wir uns im Posthotel Fahrräder ausgeliehen. Diese kann man übrigens kostenlos ausleihen, es sei denn man möchte per E-Bike oder Marken-Mountainbike unterwegs sein, dann wird eine Gebühr fällig.

Uns haben die „normalen“ Räder gereicht und so sind wir zum Achensee aufgebrochen. Vom Hotel in Achenkirch bis zum See gibt es leider keinen Fahrradweg, hier muss man der Straße folgen. Allerdings ist man bereits nach 10 Minuten am See angelangt. Hier befinden sich schöne Badestellen, die man völlig kostenfrei nutzen kann.

Achensee mit Bergen im Hintergrund

Leider kann man den See nicht vollständig umrunden, da auf der rechten Seite Teile durch Campingplätze versperrt sind. Also sind wir am linken Seeufer geradelt und haben die schöne Aussicht auf das azurblaue Wasser genossen. Der Radweg um den Achensee ist auch für Fahrrad-Neulinge wie mich gut geeignet: es geht kaum bergauf und die ebenen Wege sind asphaltiert.

Da ich jedoch völlig untrainiert bin, was das Fahrrad angeht, haben wir nur eine kleine Runde gemacht, nach 1,5 Stunden sind wir umgekehrt und den gleichen Weg wieder ins Hotel zurück gefahren. Wir sind ja schließlich zum Entspannen hier und nicht um uns zu hetzen.

Mit dem Bike um den Achensee in Tirol fahren

Wer den Urlaub am Achensee jedoch etwas sportlich ambitionierter angehen möchte, der findet alle Möglichkeiten eines abwechslungsreichen Freizeitangebots.

Hier ein Auszug der vorhandenen Sportmöglichkeiten (es stehen die jeweils nötigen Verleihstationen zur Verfügung):

Sport auf oder im Wasser: Segeln, Tauchen, Surfen, Stand-Up-Paddeling, Kanufahren

Sport auf dem Land: Fahrradfahren, Wandern, Golf

Weitere Informationen zum Freizeitangebot am Achensee findet ihr hier.
Thoringi Autorin Gundel
Auf berichte ich euch über meine Erlebnisse auf Reisen. Mit Freude war ich für euch in Achenkirch und Umgebung unterwegs, hatte viel Spaß beim Wandern und Fahrradfahren.
Wart ihr auch schon mal hier und wollt von euren Eindrücken berichten oder habt ihr Fragen zum Artikel? Dann freue ich mich über einen Kommentar.

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