5. Madeira Inselgruß – von Schiffen, Sonnenuntergängen und Kräutern

Hallo, ihr Lieben! An der zunehmenden Zahl der Inselgrüße merkt ihr- es geht rapide dem Ende zu. Aber wir sind tapfer….

Am Montag hatte es uns mal kurz auf einer kleinen Autotour ins „Tal der Nonnen“- „Curral das Freiras- verschlagen. Bezüglich der Abgeschiedenheit dieses Landstriches geht schnell mal der Witz von der Zuneigung der wenigen Bewohner untereinander um. Wenn man dann so auf der Straße sieht, mit welch – ich nenn es mal „erstauntem“ Blick- die einem Auto nachschauen, kommt man ins Grübeln, ob nicht doch was dran ist, dass hin und wieder mal frisches Blut sein sollte… Aber ungeachtet der sparsamen geistigen Erziehung seiner Bewohner, haben sie eines ganz schnell gelernt: im ersten Haus am Platze, einem größeren Touristencafe mit Papp- Nonnenfigur zum Fotografieren kostet ein Stück Erdbeertorte 4,00 EUR und ein Kaffee 2,50 EUR. Stolz! Am Dienstag sind Martin und Mandy mit der Santa Maria- dem Original- Nachbau des Schiffes von Columbus- gefahren. Sie waren ganz begeistert, was es alles zu sehen gab, inklusive einer Gruppe Delphine. Wir haben in dieser Zeit versucht, unser Auto bei Avis nach 4 Wochen zu tauschen (war so geplant und gebucht). Man guckt nicht schlecht, wenn der Mitarbeiter am Flughafen in seinen Computer schaut und sagt- die Buchung sei gecancelt, aber das Geld sei eingegangen (???) Nach 1,5 Stunden Wartezeit haben wir unseren „alten“ Wagen frisch gewaschen zurück bekommen. Man muss halt flexibel sein im Leben.

Mit allen Freunden Levada Wandern

Mittwoch war Wandertag mit unseren Freunden. Wir sind 3 Stunden am Gabo Girao gelaufen und dann zu 9 (!) in 2 Taxis zum Ausgangspunkt zurück gefahren. Und wir haben wieder mal dazu gelernt: man schaut nicht hilflos auf das ratternde Taxometer, sondern vereinbart den Preis vor der Fahrt. Eine unglaubliche Erfahrung bei kurvenreicher Strecke hinten zu viert zu sitzen. Abends waren wir im O`Lagar zum Spieße- Essen. Es waren die besten seit langem- aber bitte nicht „medium“ bestellen, wenn man „medium“ haben will. Well-done ist genau richtig. Einer der Kellner spricht seit letztem Jahr etwas deutsch und versucht es natürlich,  bei jeder sich bietenden Gelegenheit anzubringen. Dadurch dauert die Bestellprozedur etwas länger, hat aber Spaßcharakter.

In erster Reihe für einen fabelhaften Sonnenuntergang in Madeira

Den Freitag haben wir nach Abreise der Kinder komplett als Hausarbeitstag genutzt, denn es gab viel vorzubereiten. Abends haben wir für unsere Freunde eine Kräuterparty auf unserer Terrasse gegeben zur Einweihung unseres Beetes. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen…Es war lecker ohne Ende und ein göttlicher Sonnenuntergang hat das Fest gekrönt. Am offenen Feuer in der Sommerküche haben wir es bis um 23.30 Uhr ausgehalten. Unser Schweizer Freund Hannes ist ausgebildeter Pilot und wenn der so ins Erzählen kommt über Flug- Pannen und deren Bewältigung (einschließlich, was erzähle ich so schnell den Passagieren), ist es echt lustig. So, das wars – bis nächste Woche. Viele liebe Grüße. Uwe und Sylke

Auf unserer SonnenterrasseHerrlicher Ausblick

 

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